Hawaii-Blog: Tag 5 vor dem Rennen

Günther Scheibehenne mit Patrick.JPGzoom-icon

Heute berichtet uns Dr. Günther Scheibehenne aus Kona. Scheibehenne ist als AK70-Sieger der älteste hessische Europameister im Pazifikarchipel und seit Sonntag vor Ort. Scheibehenne möchte als passionierter Bergsteiger jeden der 226.000 Meter genießen.

Am Samstag (6. Oktober) bin ich von Frankfurt aus gestartet und ziemlich gerädert von dem langen Flug in Kailua−Kona angekommen. Heute war für mich damit erstmal Orientierung und Eingewöhnung an die krass anderen klimatischen Bedingungen angesagt. Mir ist am Samstag besonders wichtig, dass keine Hektik aufkommt. Ich möchte mich auf mein gutes Bauchgefühl verlassen, dass ich kein Salzwasser schlucke und die Wellen nicht zu hoch sind. Natürlich sollte es nicht zu heiß sein, mein Fahrrad halten. Besonders vor den Mumuku-Winden habe ich großen Respekt. Ich möchte meine physische und mentale Trainingsleistung abrufen. Wenn ich mit einem Lächeln die Ironman-Ziellinie überschreite, ist das super. Die Platzierung ist sekundär. Soweit es die Verhältnisse zulassen, möchte ich jeden der 226.000 Meter auf der legendären Strecke genießen.

Den meisten Respekt habe ich vor den klimatischen Bedingungen. Ich kann bei meinem ersten Ironman auf Hawaii nicht einschätzen, wie mein Körper auf Meereswellen, heiße Winde, starke Sonnenstrahlen und einsame Strecken reagiert. Ansonsten bin ich frohen Mutes, dass ich auch meinem zehnten Ironman schaffen werde.

Der Hessische Triathlon Verband drückt Günther die Daumen, dass er mit einem Lächeln im Gesicht auf dem Ali’i Drive finishen kann!

Foto: privat

 

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