Ironman Frankfurt: Profi Pascal Ramali im Interview

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In der Woche vor dem Ironman Frankfurt möchten wir einige hessische Profis näher vorstellen und haben ihnen einige Fragen gestellt. Als Ersten vorstellen möchten wir Pascal Ramali. Der 30-Jährige ist ehemaliger Speed-Skater und bringt dadurch perfekte athletische Voraussetzungen mit zum Triathlon. In seiner ersten dritten Saison will er in Frankfurt eine möglichst gute Performance zeigen. Im Interview mit dem HTV spricht der Triathlet des SC Oberursel über den "längsten Tag des Jahres", aber auch das Training im Verein und wer die Favoriten auf den Sieg sein könnten.

 

HTV: Du bist erst in deiner dritten Triathlon-Saison, die zweite als Profi. Wie siehst Du dich für den längsten Tag des Jahres gewappnet? 

Pascal Ramali: Ich habe mich so gut ich konnte für den 3. Juli vorbereitet. Natürlich sieht die Vorbereitung bei mir etwas anders aus, als bei den meisten Profis. Zum einen bin ich erst in meiner dritten Saison und zum anderen arbeite ich nebenbei ganz normal. Ich denke aber, dass ich aus meinen momentanen Möglichkeiten das Beste gemacht habe und das gibt mir Selbstvertrauen für den längsten Tag des Jahres.

Wie groß ist schon deine Vorfreude auf das Rennen am Sonntag?

Sehr groß. Ich bin in Mörfelden-Walldorf aufgewachsen und von daher ist der Ironman Frankfurt schon sehr lange präsent. Aus unserem Garten konnte man morgens immer den Start im Langener-Waldsee hören. Vor zwei Jahren habe ich dann an der Strecke gestanden und zugeschaut. Von diesem Moment an stand fest, dass ich auch unbedingt mal in Frankfurt starten möchte. Außerdem freue ich mich darauf, dass Freunde und Verwandte live zuschauen können. Das gibt mir extra Motivation und Vorfreude.

Hast Du dir Ziele gesetzt und wenn ja, wie sehen diese aus?

Mein großes Ziel für kommenden Sonntag ist es, meine beste Leistung abzurufen und mein bestmögliches Rennen zu machen. Letztes Jahr bin ich in Zürich bei meiner ersten Langdistanz gestartet. Diese Zeit will ich unterbieten. Welche Platzierung am Ende herausspringt werden wir dann sehen. Frankfurt ist zwar sehr gut besetzt aber bei so einem langen Rennen kann auch viel passieren.

Dein Heimatverein ist der SC Oberursel. Was macht für dich das Vereinsleben aus?

Ich wurde von dem Verein von Beginn an sehr gut aufgenommen. Beim Training mit den Mädels und Jungs vom SCO hat man immer Spaß und es wird auch mal Blödsinn gemacht aber die Trainingseinheiten werden trotzdem alle sehr ernst genommen. Das Trainingsklima erinnert mich oft an die Zeiten in meiner alten Skate-Trainingsgruppe. Deshalb fühle ich mich beim SCO auch sehr wohl. Coole Truppe!

Wer sind deine Favoriten im Kampf um den Sieg?

Das Feld ist so gut besetzt, dass es viele Favoriten um den Sieg gibt. Ich habe mich damit ehrlich gesagt noch gar nicht beschäftigt weil ich mich erst mal auf mein eigenes Rennen konzentrieren muss. Viele werden aber sicherlich auf Sebastian Kienle und Andi Boecherer schauen.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg am kommenden Sonntag!

Fotos: Isaak Papdopoulos I weitsprung.de

 

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